Chortag in Plieningen

Am Sonntag den 13. Juli folgten wir (das Vocalensemble Aichtal) der Einladung des Chorverbandes Fildern und strebten nach Plieningen.

Weitere 26 Mitgliedschöre folgten dieser Einladung und zeigten ihr Können in Form von Gesang rund um das Rathaus, der Martinskirche und der Zehtscheuer.

Gegen 17:00 Uhr hatten wir unseren großen Auftritt. Wie auch in Schorndorf gaben wir noch einmal fünf unserer Lieblingslieder unter dem Motto „What a wonderful world“ zum Besten. Den Anfang machte das Medley „Better Place“ von Michael Jackson – Wir lieben diesen Song! Mit „Fingerschnipsen“ und „Schenkelklatschen“ stellten wir ein afrikanisches Gewitter dar und unterstrichen dieses mit dem Lied „Africa“ von der Gruppe Toto.

Dann, volle Konzentration! A capella zeigten wir was wirklich in uns steckt und wurden nach Herbert Grönemeyers „Mambo“ mit tosendem Beifall belohnt. Mit „Coming Home“ stimmten wir nun ein paar leise Töne an, um uns dann mit „A wonderful World“ von Frank Sinatra, von unserem tollen Publikum zu verabschieden.

Nun heißt es in den Kommenden sechs Wochen ersteinmal: verschnaufen, Sonne tanken, faulenzen und was euch sonst noch so einfällt.

In diesem Sinne: Allen Sängerinnen und Sängern, ob groß, ob klein, wünschen wir wunderschöne Sommerferien und freuen uns mit euch ab Montag dem 16.09. (Vocalkids) mit neuer Frische wieder.

Sommer-Chorkonzert 2017

Vier Chöre begeisterten beim Sommerkonzert in Aich

Nicht nur 3 Tenöre – nein gleich 4 Chöre erlebten die Besucher des Konzertes am 1. Juli in der Festhalle Aich. So war sicher bei jeden Pop-, Musical-, Film-, Schlager und Mundart-Musikfan mehr als nur ein Lieblingslied dabei.

Aichtal, 01.07.2017. Mit Mundart aus Bayern und Österreich brachten die Gastgeber vom Vocalensemble Aichtal gleich zu Beginn Stimmung in die Halle. „Wann I zum Tanzen geh, tuat mir koa Fuaß net weh“. Und wie sieht‘s dann bei der Arbeit aus? „Aus ist‘s mitm Fuaß“. Die Sängerinnen und Sängern des Vocalensembles waren jedenfalls gut zu Fuß und die „Arbeit“ auf der Bühne machte ihnen sichtlich Spaß. Cool wurde es dann bei „Rock me Amadeus“ – hier hatten die Männer des Chores ihren großen Auftritt bei Falcos Rap.

Ohrwürmer aus Bernhausen, Schlaitdorf und Plieningen
Die drei Gastchöre hatten jeweils ihre Lieblings-Chortitel im Gepäck. Die Frauen und Männer von „Chorisma“ aus Bernhausen brachten unter Leitung von Sarah Zich das Publikum mit einen „Samba-Rhythmus-Rap“ zum Thema Café zum mitwippen und schmunzeln. Bei gefühlvollen Ohrwürmern wie „You’ve got a Friend“ und „Moon River“ wurden dann eher die Herzen des Publikums angesprochen. 140-jähriges Bestehen feiert der Liederkranz Schlaitdorf in diesem Jahr. Nicht nur Birgit Bozler, die durch das Programm führte, stellte fest, dass sich die Männer des Chores „gut gehalten“ haben. Sie brachten eine frische und kraftvolle Brise ins Programm u.a. mit dem Shanty „Rolling home“  und dem Hit von Santiano „Frei wie der Wind“. Aber auch Schlager-Classics wie die „Zuckerpuppe aus der Bauchtanzgruppe“ lösten begeisterten Applaus beim Publikum aus. „Offbeat“, der junge Chor des Sängerbunds Plieningen setzte vor allen Dingen auf die leisen Töne. Unter der souveränen Leitung ihres jungen Chorleiters Sebastian Neugebauer gelang es ihnen spielend, z.B. mit „Love/Imagine“ von John Lennon und „We shall overcome“  für Gänsehautfeeling zu sorgen. Rhythmisch und temperamentvoll verabschiedeten sie sich mit „Listen to the Music“. Das Publikum war ganz Ohr.

Von Aich nach New York – Glitzer, Glamour, Show
Zum Abschluss und Höhepunkt zeigte das Vocalensemble Aichtal, das es nicht nur Schwäbisch, Bayrisch und Steirisch kann, sondern sich auch in den Metropolen der Welt zu Hause fühlt. Stilvoll wurden die letzten vier Titel von einem charmanten Revuegirl angekündigt, das besonders die Männerherzen höher schlagen ließ. Dies passte hervorragend zum Titel „Cabaret“ aus dem gleichnamigen Musical mit Liza Minelli. Das Publikum ging voll mit, ließ sich nach Paris entführen und swingte mit nach „New York, New York“. Die Band um Rainer Hiby unterstützte den Chor dabei, für den richtigen Glamourfaktor zu sorgen: „There’s no Business like Show Business“. So gab es zum Abschluss lang anhaltenden Applaus für den Chor und Dirigentin Tania Hiby, Sie ist nicht nur Chorleiterin in Aich, sondern auch beim Sängerbund Schlaitorf.
Im Publikum war man sich einig – das Motto „The 4 Choirs for You!“ sorgte für einen sehr kurzweiligen und abwechslungsreichern Abend. Jeder Chor konnte ganz eigene Facetten zeigen, aber allen gemeinsam war die große Freude am Gesang.

Mit Mundart aus Bayern und Österreich brachten die Gastgeber vom Vocalensemble Aichtal gleich zu Beginn Stimmung in die Halle. „Wann I zum Tanzen geh, tuat mir koa Fuaß net weh“. Und wie sieht‘s dann bei der Arbeit aus? „Aus ist‘s mitm Fuaß“. Die Sängerinnen und Sängern des Vocalensembles waren jedenfalls gut zu Fuß und die „Arbeit“ auf der Bühne machte ihnen sichtlich Spaß. Cool wurde es dann bei „Rock me Amadeus“ – hier hatten die Männer des Chores ihren großen Auftritt bei Falcos Rap.

Die Sängerinnen und Sänger des Vocalensembles Aichtal singen zünftige Mundart
Die Sänger des Vocalensembles Aichtal geben alles bei „Rock me Amadeus“
Das Vocalensemble Aichtal präsentiert „New York, New York“
Das Sängerinnen und Sänger des Vocalensemble Aichtal in der Glitzerwelt des Showbusiness
„Chorisma“ aus Bernhausen beim „Samba-Rhythmus-Rap“
Die Männer vom Sängerbund Schlaitdorf
Harmonische Klänge von „Offbeat“ aus Plieningen

„Liebe ist wunderbar – Love is a wonderful thing“

Dieses Motto des Herbstkonzerts des Vocalensembles Aichtal und der Vocal-Kids hatte viele liebe Leute in die  Festhalle Aich gelockt. Und mit Sicherheit war für jeden das Lieblings-Liebeslied dabei. Mit verschiedenen Musikstilen wie Pop, Schlager, Filmmusik, Volksmusik und Klassik brachten die Chöre einen ganzen Strauß  voller Liebesgefühle auf die Bühne:  Freundschaft, Liebeserklärungen mit einem Himmel voller Geigen, voller Sehnsucht und Romantik, aber auch Verlust und Schmerz oder einem Augenzwinkern, wenn man die Liebe leicht und mit Humor nimmt. 

Die 22 Vocal-Kids machten das Warming-up mit Liedern zum Thema Freundschaft. „Wenn sich die Igel, Stachelschweine, Menschen küssen, müssen sie behutsam sein.“ Aber warum? Das Publikum hatte da einige lustige Antworten parat.  Nach „Hand in hand with a friend“ boten die „Wochentage auf dem Markt“  eine gute Gelegenheit, die erste Liebe zu finden. Die Herzen der Zuhörer hatten die Vocal-Kids jedenfalls mit ihren heiteren und lebhaften Darbietungen im Sturm erobert.

Der Himmel voller Geigen …
Mit Liedern zu den rosaroten Seiten der Liebe stiegen die Sängerinnen und Sänger des Vocalensembles ein. Männer und Romantik – das soll zusammen passen? Und wie! Das bewiesen die fünf Männer des Vocalensembles beispielsweise beim gefühlvoll interpretierten „And I love her“ von den Beatles. Mit ganz großen Gefühlen und jazzig ging es weiter mit den bekannten Filmhits „Moon River und „Shadow of your smile“ aus den 60ern. Ganz tief ins Herz ging die melodiöse Ballade „The Blessing“. „Und wenn du zu mir kommst, und mich ganz fest hältst, dann segne ich dich und du segnest mich!“, übersetzten Birgit Bozler und Jürgen Klock ins Deutsche. Gemeinsam führten sie mit interessanten Hintergrundinfos zu den Liedern durchs Programm.  

Wenn Wolken am Liebeshimmel aufziehen …
Romantisch, aber auch schon ein wenig wehmütiger ging es nach der Pause weiter, denn wie bei Hubert van Goisern in „Weit weit weg“ sehnt sich auch Heinrich Heine in seinem Gedicht  „Herzekrank“ nach der Liebsten: „Goldne Sterne, grüßt die Liebste in der Ferne“. Der Jazzstandard „Autumn leaves“ handelt von der Sehnsucht eines Verlassenen, der das Liebesglück des Sommers vermisst angesichts des fallenden Herbstlaubs. Wie alle dieses Songs beweist auch die irische Volksweise „Down by the Sally Gardens“, in der es um eine unerfüllte Liebe geht, dass schmerzliche Erlebnisse die Komponisten zu den wundervollsten Melodien inspirierten.

Nimm‘s leicht und mit Humor …
Für Chorleiterin und Dirigentin Tania Hiby, die das Programm sehr abwechslungsreich und stimmig zusammengestellt hat, war aber klar. „Wir können das Publikum nicht mit Tränen in den Augen nach Hause schicken“. Jetzt war es Zeit für die leichte, ironische, heitere und  humorvolle Seite der Liebe. Diese Leichtigkeit und noch dazu Partystimmung brachten der Chor und die spielfreudig begleitende Band durch Lou Begas Hit „Mambo Nr. 5“ in die Festhalle, „ein bisschen Monica, Sandra, Pamela und Rita oder …“. Chorleiterin Tania Hiby, ihre Sängerinnen und Sänger, die Liebe und der Humor, dies gehört einfach zusammen oder auch „Du passt so gut zu mir wie Zucker zum Kaffee“. Warum Jane und Jim sich schon mit 18 verknallten, das verrieten die Frauen des Vocalensembles dem höchst amüsierten Publikum: „Schuld war nur der Bossa Nova“.

Feaver in der Festhalle
Mit einem coolen Auftritt trieben die fünf Sänger des Vocalensembles die Fieberkurve des Publikums endgültig nach oben – „Feaver!“ Gemeinsam mit allen 26 Sängerinnen und Sängern ging es bei einem Motown Medley nochmals durch alle Gefühle des Karussells der Liebe, natürlich mit Happy End. „Ain’t no mountain high enough to keep me from loving you“, lautete die Liebesbotschaft am Schluss. Doch der Liebeshunger des Publikums war noch nicht ganz gestillt und so forderte es lautstark eine Zugabe. „Put a little love in your heart“, diesen Ohrwurm summten sicher viele glückliche Konzertbesucher auf dem Heimweg.

Die Sängerinnen und Sänger des Vocalensembles Aichtal Vorne Dirigentin Tania Hiby, rechts Pianist Edgar Müller
Vocalensemble Aichtal: So schön können das Singen und die Liebe sein
Das Sängerinnen und Sänger des Vocalensemble Aichtal und der Vocal-Kids gemeinsam auf der Bühne
Die Minis der Vocal-Kids sind „Groß wie ein Baum“
Die Vocal-Kids „Hand in hand with a friend”

„MundArt“ in Waldenbuch

Das Vocalensemble Aichtal mit „MundArt“ in Waldenbuch
Die Fachwerkhäuser in der Nähe von Schloss Waldenbuch boten einen idealen Rahmen für das Open-Air Konzert der Filder Chortage am vergangenen Samstag. Neben fünf anderen Chören stand auch das Vocalensemble aus dem Aichtal auf der Bühne.

Waldenbuch, 04.07.2015. Es war ein  extrem heißer Sommerabend mit tropischen Temperaturen, den Publikum und Sängerinnen und Sänger dank gut gekühlter Getränke dennoch herrlich genießen konnten. Chorleiterin Tania Schneider hatte den Auftritt des Vocalensembles unter das Motto „MundArt“ gestellt und so kamen einige Chormitglieder im zünftigen Outfit mit Dirndl und Lederhosen.

Zum „Aufwärmen“ hob das Ufo (Wolle Kriwanek) mit schwäbischer Mundart ab. Danach ging’s nach Bayern und Österreich und die Stücke „Wann I zum Tanzen geh“ und  „Hans bleib da“ brachten alle zum Schmunzeln. Bei „Fürstenfeld“ ging das Publikum wie erhofft begeistert mit und alle klatschten den Rhythmus. Mit Hubert van Goisern‘s „Weit weit weg“ wurde es dann vorübergehend gefühlvoller bevor sich die Chor-Männer die Sonnenbrillen aufsetzten und bei „Rock me Amadeus“ rappten „Er war ein Mann der Frauen liebte, Frauen liebten seinen Punk“.

Der Plan von Chorleiterin Tania Schneider, mit diesen Liedern Lockerheit und gute Stimmung ins  Publikum zu übertragen und die Leute mitzunehmen, war aufgegangen. Dazu hat auch die begleitende Band um den Pianisten Reiner Hiby beigetragen. „Das war einmal etwas ganz anderes, super“ lautete ein Kommentar direkt nach dem Konzert. Es war ein wunderschöner Abend in Waldenbuch, an dem das Publikum ganz unterschiedliche Chöre mit verschiedenen Musikstilen kennen lernen konnte: von Beatles-, Dschungelbuch- und Gospel Medleys, über „Wochenend und Sonnenschein“ bis zu „Lasst Lautenspiel und Becherklang“.

Der Chorverein Waldenbuch – ein toller Gastgeber – verabschiedete sich passend zur Stadt Waldenbuch mit „Ich will Schokolade“. Alle Chöre machten Lust auf Chorgesang verbunden mit der Aussicht: Jeder kann den zu seinem Musikgeschmack passenden Chor finden.

Das Vocalensemble Aichtal vor den Fachwerkhäusern Waldenbuchs
„Rock me Amadeus“ – Männer holt die Sonnenbrillen raus“

Dance it … Feel it … Sing it!

Dance-Music und große Gefühle in der Festhalle Aich

Musik ist Massage für Herz und Körper und man kann mit ihr hervorragend die unterschiedlichsten Gefühle ausdrücken: von überschäumender Freude und Liebe bis zu Herzschmerz und Trauer. Daher lautete das Motto des Konzertes des Vocalensembles Aichtal und der Vocal-Kids am vergangenen Samstag „Dance it! Feel it! Sing it!“.

„Dance it!“. Das Vocalensemble stimmte mit den 80er Jahre Dance-Hits „What a feeling“, „I wanna dance with somebody“ und „I love Rock ´n Roll“ die Festhalle auf Party-Stimmung ein.  Mit ihrem  herzerfrischenden Gesangs- und Tanzdarbietungen heizten dann die Vokal-Kids weiter ein und eroberten bei „Let`s twist again“ und den lateinamerikanischen Rhythmen „Hustentango“, „Sambalele“ und „Un poquito cantas“ im Sturm die Herzen des begeisterten Publikums. Das Vocalensemble löste dann die Kinder mit dem Mambo „Sway“ ab, Dean Martin machte diesen Song 1954 zu einem vielfach gecoverten Welterfolg. Dem folgte der deutschsprachige „Mambo“ von Herbert Grönemeyer. Danach gingen die Zuhörer voll mit bei den ansteckenden Power-Rhythmen der WM-Hymne 2010 „Waka Waka“ –  Lebensfreude Afrikas im Aichtal!

Nach der Pause wurde es dann erst einmal ruhiger: „Feel it!“  Wer hat wie Hubert von Goisern noch nicht darunter gelitten, dass seine Liebste „Weit, weit weg“ ist? Doch bevor die Herzen zu schwer wurden, sang das Vokalensemble die Aufforderung „Put a little love in your heart“. Dass Musik auch Flügel verleiht, bewies der Titelsong des Films „Space Jam“ aus dem 90er Jahren „I believe I can fly“, bei dem auch die Maxis mitflogen und  ihre glockenhellen Stimmen mit erklingen ließen – Aich im 7. Himmel. Dass man mit Musik auch Trauer verarbeiten kann, bewies der Chor  dann bei seiner Interpretation von Eric Clapton‘s Ballade „Tears in heaven“.

Nun ging es weiter mit Ohrwürmern zum Mitsingen, „Sing it!“. Bei „Dancing Queen“ von ABBA, „Mama Lou“ von den Les Humphries Singers und „Ob-La-Di, Ob-La-Da“ von den Beatles konnte die Band um Pianist Reiner Hiby, die den Erwachsenen- und den Kinderchor souverän durch alle Gefühlslagen begleitete, nochmal richtig aufdrehen. Chorleiterin Tania Schneider hat mit ihrer abwechslungsreichen Liedauswahl ein glückliches Händchen bewiesen und sorgte am Samstag mit dafür, dass der Funke beim Publikum übersprang. Am Ende entführte das Vocalensemble seine Zuhörer mit seinem Medley aus dem Musical  „Grease“  in die Zeit der Petticoats und Schmalzlocken. „You’re the the one that I want“ lautete die Botschaft –  ein Kompliment und auch ein Appell an das Publikum. Denn neue Sängerinnen und besonders Sänger!!! sind immer willkommen. Also, auf zur Chorprobe – denn Singen ist Massage für Stimme, Körper und Herz!

Herbstkonzert „Konzert der Jungen Chöre“

Nachlese vom„Konzert der Jungen Chöre“ Ein Programm, so bunt wie der Herbst

Beim Blick nach draußen dachte sich am 20. Oktober vermutlich so mancher „Oh Mann, was für ein Sauwetter!“. Andere hingegen freuten sich über den Regen: die Sängerinnen und Sänger des Vocalensembles Aichtal, das zum „Konzert der Jungen Chöre“ in die Festhalle Aich eingeladen hatte. Denn – wie es Moderatorin Frija Hiller bei der Begrüßung formulierte – „Bei diesem Wetter will keiner nach draußen!“. So war die Halle denn auch gut gefüllt an diesem Sonntagnachmittag.

Doch nicht nur das Vocalensemble und sein Kinderchor, die Vocal-Kids, fieberten ihren Auftritten entgegen.  Für das diesjährige Herbstkonzert bekam der Aicher Chor Verstärkung durch drei weitere Junge Chöre: den Swing Chor aus Plattenhardt, den Chor „offbeat“ aus Plieningen und die Sunday Singers aus Riederich, die auch ihren Jugendchor, die „Little Singers“ mitgebracht hatten. Gemeinsam gestalteten die fünf Chöre ein buntes Programm junger, zeitgenössischer Musik, bei dem die Besucher viele der Stücke bereits kannten und im Ohr hatten.

Mit einem Medley der beiden Songs „Heal the World“ und „We are the World“ von Michael Jackson eröffneten das Vocalensemble und seine Vocal-Kids gemeinsam das Konzert. Anschließend gaben die Erwachsenen die Bühne frei für die Chorkinder – und die trugen mit viel Schwung und Begeisterung zwei Herbstlieder und anschließend, passend zur Jahreszeit, drei Halloween-Grusellieder vor.

Nachdem das Kettenrasseln verklungen war, kam mit den Sunday Singers aus Riederich und ihren Little Singers der erste Gast-Chor auf die Bühne.  Von „Mama Lou“ und „Super Trouper“ über „Mambo“ von Herbert Grönemeyer bis hin zum „Badewassersong“  führte ihre musikalische Reise quer durch die vergangenen Jahrzehnte. Ihre sechs Titel wurden vom Publikum mit großem Applaus belohnt.

Stilistisch sehr unterschiedlich waren die Stücke, die anschließend vom Swing Chor aus Plattenhardt präsentiert wurden. Mit „Blue Moon“ und „Aquarius“ trugen die Sängerinnen und Sänger ruhige Stücke ebenso souverän vor wie den deutschen Schlager „Rote Lippen soll man küssen“ und „Alles nur geklaut“ von der Band „Die Prinzen“.

Nach der Pause betrat der dritte Gast-Chor die Bühne: „offbeat“ aus Plieningen. „Offbeat“ feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum und der Chor revanchierte sich mit seiner Teilnahme am Aicher Herbstkonzert für die Unterstützung, die er im Juni bei seinem Jubiläumskonzert vom Vocalensemble Aichtal bekommen hatte. Auch das Programm von „offbeat“ hatte es in sich. Nach „Listen to the Music“ folgte ein Beatles-Medley, das die Zuschauer quer durch ein ganzes Jahrzehnt Beatles-Music führte. Mit „Engel“, einer Chor-Version des Songs der deutschen Hard-Rock-Band Rammstein verabschiedete sich der Chor und erhielt donnernden Applaus für seinen gelungenen Auftritt.

Und dann, endlich, waren die Gastgeber an der Reihe: das Vocalensemble Aichtal. Der Chor, der inzwischen gut 25 Sängerinnen und Sänger umfasst, präsentierte ebenfalls ein stilistisch buntes Repertoire. Auf eine moderne Chorversion des traditionellen Herbstliedes „Bunt sind schon die Wälder“ folgten das Chanson „Autumn Leaves“, „Dust in the Wind“ von der amerikanischen Rock-Band „Kansas“ und „California Dreaming“. Dann wurde es plötzlich dunkel und ruhig, bevor der Chor mit „Körpermusik“ ein aufziehendes afrikanisches Gewitter auf die Bühne zauberte. Es bildete den Auftakt zu dem Stück „Afrika“ von der Band „Toto“. Mit „Freedom is in your Hand“, einem weiteren schwungvollen Song aus Afrika, und dem Hinweis auf sein traditionelles Weihnachtskonzert am 23. Dezember in der Albanuskirche Aich verabschiedete sich das Vocalensemble von seinem Publikum.

Ein weiteres, rundum gelungenes Konzert des jungen Aicher Chores, das auch den Gast-Chören viel Spaß machte und bei den Besuchern großen Anklang fand.

Die Vocal-Kids sind „… fest entschlossen…“ die Welt ein bisschen besser zu machen.
Das Vocalensemble Aichtal und seine Vocal-Kids eröffneten ihr Herbstkonzert mit dem Medley „Better Place“ von Michael Jackson.
Die „Sunday Singers“ und „Little Singers“ aus Riederich nahmen die Zuschauer mit auf eine musikalische Reise quer durch die letzten Jahrzehnte.
Bei ruhigen Songs ebenso souverän wie bei schwungvollen Stücken: der Swing Chor aus Plattenhardt.
Der Chor „offbeat“ aus Plieningen verblüffte die Zuhörer mit einer tollen Chor-Version von „Engel“, einem Song der deutschen Hard-Rock-Band „Rammstein“.
Gastgeber und Schlusschor des „Konzerts der Jungen Chöre 2013“: das Vocalensemble Aichtal.
Mit „Körpermusik“ zauberte das Vocalensemble Aichtal ein aufziehendes afrikanisches Gewitter auf die Bühne.
Mit viel Freude bei der Sache: die Sängerinnen und Sänger des Vocalensembles Aichtal.

Herbstkonzert 2012 „Music of our Life“

Ein halbes Jahrhundert Musikgeschichte in der Festhalle Aich
Das Vocalensemble Aichtal präsentierte Hits von der Jazz-Ära bis heute

Wer von uns hat nicht noch ein paar alte Musikkassetten im Schrank stehen? Und viele hüten ihre Schallplattensammlung wie einen Schatz. Es stecken einfach so viele Erinnerungen darin! Musikgeschichte zum Anfassen…

Musikgeschichte für die Ohren boten das Vocalensemble Aichtal und die Vocal-Kids bei ihrem Herbstkonzert in der Festhalle Aich am vergangenen Samstag. Unter dem Titel „Music of our Life“ präsentierten sie Songs von der Jazz-Ära über die 60er, 70er und 80er Jahre bis zur Neuzeit. Die dazu passende Garderobe war auf der Bühne zu bewundern: vom rosaroten Kleidchen über den Jeans-Minirock bis hin zur paillettenbesetzten Bluse waren die unterschiedlichsten Stilrichtungen vertreten.

Auch die Festhalle war passend zum Thema mit überdimensionalen Schallplatten, Musikkassetten, Plattenspielern und E-Gitarren geschmückt. Auf den Tischen ringelten sich Kassetten-Magnetbänder um die Gläser.
Ebenso bunt wie Garderobe und Dekoration war das Programm. Gemeinsam mit den Chorkindern begrüßten die erwachsenen Sängerinnen und Sänger ihr Publikum mit einem Medley der beiden Songs „We are the World“ und „Heal the World“ von Michael Jackson – unbestritten einer der größten Interpreten der modernen Musikgeschichte. Anschließend luden die Vocal-Kids die Besucher zu einem ersten Schnelldurchlauf durch vier Jahrzehnte ein. Bei „Puff the Magic Dragon“ aus den 60ern, „Another Brick in the Wall“ von 1979 und Nenas berühmten „99 Luftballons“ aus dem Jahr 1983 war deutlich zu spüren, wie viel Spaß den Kindern das Singen macht. Mit „Can you feel the love tonight“ aus dem Disney-Zeichentrickfilm „König der Löwen“ verabschiedeten sich die Vocal-Kids und machten die Bühne frei für die Sängerinnen und Sänger des Vocalensembles.

Diese schlugen mit ihrem Programm einen weiten Bogen von der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis ins Jahr 2011. Die Jazz-Ära wurde von einem Medley aus Stücken des amerikanischen Komponisten Cole Porter abgedeckt. Viele von Porters Titeln wurden zu Evergreens, unter anderem „I’ve got you under my skin“, „I love Paris“ und „Now you has jazz“. Der Chor des Vocalensembles wurde dabei von der ausdrucksstarken Stimme der Jazz- und Pop-Solistin Rieke Katz ergänzt, die das Chorkonzert durch seine gesamte Zeitreise begleitete.

Stellvertretend für die Zeit der Blumenkinder präsentierte das Vocalensemble anschließend zwei Stücke der Beatles und “California Dreamin’” von den Mamas and Papas. Immer wieder wurden ruhige Titel wie „Imagine“ aus dem Jahr 1971 von Knallern wie „Mama Loo“  (Les Humphries) oder „Dancing Queen“ (ABBA) abgelöst. Frija Hiller, die durch das Programm führte, erzählte zu vielen der Songs eine kleine Geschichte und machte sie damit für die Besucher lebendig. Je weiter der Abend voran schritt, desto aktueller wurden die Stücke. Von Herbert Grönemeyer über Madonna und die Skorpions bis hin zu Filmtiteln wie „You’ll be in my Heart“ aus dem „König der Löwen“ und „Hallelujah“ aus „Shrek – der tollkühne Held“ kam man schließlich im 21. Jahrhundert an.  „Waka Waka“, der offizielle Song zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Afrika ließ die Halle noch einmal beben und die Zuschauer klatschten begeistert mit. Viele von ihnen werden den Schwung dieses Stücks mit auf den Heimweg genommen und sich über den abwechslungsreichen Abend voller schöner Erinnerungen gefreut haben.

„Music of our life“ – das Vocalensemble Aichtal und die Vocal-Kids schlugen einen Bogen über ein halbes Jahrhundert Musikgeschichte.
„Puff the magic dragon“ entführte das Publikum in die Hippie-Zeit der 60er Jahre.
Die „Maxis“ bei ihrer Interpretation des Stücks „Another Brick in the Wall“
Nena lässt grüßen – die Vocal-Kids zauberten 99 Luftballons auf die Bühne der Festhalle Aich.
Die bezaubernde Stimme der Jazz- und Pop-Solistin Rieke Katz bereicherte das Chorkonzert des Vocalensembles Aichtal.
Deko und Kleidung passend zum Programm – das Vocalensemble Aichtal rief mit Titeln aus den 60er, 70er, 80er und 90er Jahren viele schöne Erinnerungen wach.